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„Werke einer Welt“: Neue Skulpturenausstellung eröffnet

Europäische Einflüsse und Grödner Identität: Ausgewählte Skulpturen erzählen neue Geschichte

 
Zeit, Welt und Tal: An Grödner Skulpturen kann man nicht nur die Epoche ablesen, in der sie entstanden sind, sondern auch Einflüsse des Kunstschaffens in Europa und die eigene Identität Grödens. Wie all dies zusammenspielt, kann man in der neu gestalteten Skulpturenausstellung im Museum Gherdëina nachvollziehen.
 
Im Zuge der Einrichtung der neuen interaktiven Ausstellung zum Grödner Holzspielzeug hat das Museum Gherdëina in St. Ulrich auch seine Skulpturenausstellung neu gestaltet. So werden nun ausgewählte Werke unter dem Motto „Werke einer Welt – Grödner Figuren zwischen Selbstbild und Weltbild“ präsentiert und damit ein Zusammenspiel aufgezeigt, das Grödner Schnitzwerke ganz besonders macht: jenes zwischen europäischen Einflüssen und Grödner Identität.
 
Die neue Ausstellung zeigt ausgewählte Werke aus der umfassenden Skulpturen- und Gemäldesammlung des Museum Gherdëina – von Kleinplastiken der ersten barocken Grödner Bildhauer über Schnitzwerke der Heimproduktion des 18. und 19. Jahrhunderts bis hin zu Grödner Puppen und Tierfiguren. Ergänzt werden die Schnitzwerke von der Genremalerei des bekannten Grödner Künstlers Josef Moroder Lusenberg.
 
So kann die neue Ausstellung auch mit einer Reihe von Highlights aufwarten, darunter die Barockkrippe aus der Jakobskirche, Moroder Lusenbergs großes Ölgemälde eines Leiermanns, Beispiele von Holzpuppen, die den Weg aus Gröden in die Kinderzimmer in ganz Europa gefunden haben, sowie Damenköpfe und figurale Kleinkunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Eine Keramikfigur von Finy Martiner und eine frühe Malerei von Markus Vallazza ergänzen die Schau.
 
 
Jeden Freitag um 16 Uhr werden kostenlose Führungen durch die Ausstellung mit der Kuratorin Jamila Moroder angeboten.
 
 
Eröffnung der Ausstellung „Werke einer Welt“ mit Abteilugnsdirektor der Ladinischen Kultur und Bildung Mathias Stuflesser, Bürgermeister Tobia Moroder, der Kuratorin Jamila Moroder (links) und Vertretern des Museum Gherdëina sowie Leihgeber*innen.
Eröffnung der Ausstellung „Werke einer Welt“ mit Abteilugnsdirektor der Ladinischen Kultur und Bildung Mathias Stuflesser, Bürgermeister Tobia Moroder, der Kuratorin Jamila Moroder (links) und Vertretern des Museum Gherdëina sowie Leihgeber*innen.